Auch bei mir kam ein Kätzchen aus dem Regen (Mohrle – Teil 1)

Das passiert wohl nicht nur Menschen wie Deric Longden. Es kommt scheinbar öfter vor, dass sich Menschen und Katzen im Regen finden.

Wie sehr hatte ich mir als Kind ein eigenes Kätzchen gewünscht. Doch mein Vater wollte von diesem Wunsch einfach nichts hören. Meine Mutter dagegen hätte ich sicher nicht lange überreden müssen. Sie hätte mir diesen Wunsch wohl durchaus erfüllt. Aber mein Paps war der Meinung, dass Katzen auf den Bauernhof gehören und nicht in sein heiliges schönes Wohnzimmer.

Gut, ich hatte meine Kätzchen jeden Sommer auf andere Weise. Kaum hatten die Sommerferien begonnen, drängte es mich unwiderstehlich zu meinen Großeltern. Auf ihrem Bauernhof gab es nämlich immer Kätzchen, wenn auch jeden Sommer wieder neue. Die vom Vorjahr hatten sich in der Regel, wenn ich wieder Ferien bei meinen Großeltern machte, ein neues kleines Revier irgendwo bei einem anderen Bauern in dem kleinen Dorf, in dem meine Großeltern ihren Hof hatten, suchen müssen. Dafür mussten gar nicht mal meine Großeltern sorgen, das erklärte schon die Katzenmutter beizeiten ihrem Nachwuchs. Irgendwie störte es mich auch gar nicht, dass es immer wieder andere Katzenkinder waren, die ich durch die Gegend schleppen konnte. Die Hauptsache für mich war, ich hatte Katzen zu betutteln. Wobei es auch allerlei anderes Getier gab, um das ich mich während der Ferien ein wenig kümmern durfte. Ziegen und Schafe konnten gefüttert werden, der Hofhund und Hühner sowieso. Bei den Hühnern übte ich mich sogar in der Hühnerdressur. Am Ende der Ferien konnten sie allerlei Kunststückchen. Aber Katzen waren und blieben immer das Wichtigste für mich. Und wie gern hätte ich selbst ein Kätzchen gehabt.
Ich hab‘ sogar noch einige Bilder gefunden – ich inmitten von Hühnern und Katzen 🤭 auf dem Bauernhof meiner Großeltern mütterlicherseits.

Für Diaschau eines der Bilder anklicken!

Es hätte so einfach sein können, am Ende des Sommers eines der Kätzchen mit nach Hause zu nehmen. Meine Großeltern hätten nichts dagegen gehabt. Aber da führte kein Weg hinein. Mein Vater blieb hart und unerbittlich. Andererseits wäre es vielleicht doch nicht ein ganz so einfaches Unterfangen gewesen, ein Kätzchen vom Bauernhof meiner Großeltern mitzunehmen. Zwischen unserem Zuhause und dem meiner Großeltern lagen etwa fünf Stunden Bahnfahrt mit mehrmaligem Umsteigen zwischendurch. Und ein Kätzchen heimlich mitzunehmen, darauf bin ich einerseits gar nicht erst gekommen. Wie auch? Wo hätte ich es die lange Fahrt über verstecken sollen? Andererseits hätte ich mich auch nicht getraut, verbotenerweise ein Kätzchen heimlich daheim einzuschleusen. Zunächst jedenfalls nicht …

Aber manchmal kommt es eben anders, als man denkt. Ich kam gerade von einer Freundin zurück. Wir hatten uns bei ihr zum Spielen getroffen. Langsam wurde es aber für mich Zeit, nach Hause zu gehen. Ich hatte es immer wieder hinausgezögert, es regnete nämlich in Strömen. Doch langsam musste ich los, sonst würden sich meine Eltern Sorgen machen. Ich muss acht oder neun Jahre alt gewesen sein. Auch damals sorgten sich Eltern, wenn das Kind nicht pünktlich nach Hause kam. Ein bisschen widerwillig machte ich mich also auf und lief durch den strömenden Regen. Unterwegs kam ich an einem Bauerngehöft vorbei. In dessen Nähe gab es einen kleinen Teich, um den herum einige Kleintierzüchter Hühnerställe und kleinere Gehege gebaut hatten. Wir Kinder spielten gern dort und auch in einigen der angrenzenden verwilderten Gärten. Und genau da waren wir schon oft auf Katzen getroffen. So wunderte es mich zunächst gar nicht, als ich ein Maunzen vernahm. Bestimmt jammerte eine Katze über das scheußliche Wetter. Ich hätte mich ihrem Gesang glatt anschließen können. Mir gefiel es auch nicht, dass ich durch den Regen rennen musste.

Doch dann jammerte es immer kläglicher und mehr mit so einem hellen Stimmchen wie ein Katzenkind, weniger wie eine erwachsene Katze. Trotz meines eher noch zarten Alters kannte ich Katzenstimmen mehr als gut. Auf dem Bauernhof geschult wusste ich sehr wohl, die verschiedenen Katzenstimmen und die sich darin abzeichnenden Stimmungen zu deuten. Was ich gerade hörte, musste ein sehr kleines Kätzchen sein, das ganz angstvoll maunzte. Trotz des Regens und der fortgeschrittenen Zeit lauschte ich dem Stimmchen und versuchte zu orten, wo das Maunzen herkam. Vielleicht brauchte ein Katzenbaby Hilfe. Es dauerte auch nicht lange, und ich hatte herausgefunden, woher die klagenden Laute kamen. Ein winziges nasses Katzenbündel kam, als es mich sah, mehr auf mich zugekrochen, als dass es laufen konnte. Klatschnass war es, maunzte sogar noch kläglicher, als es mich entdeckte. Es erhoffte sich wohl Hilfe von mir. Wenig später hockte ich vor einem patschnassen, zitternden schwarzweißen Fellbündel. Vorsichtig hob ich es hoch. Kaum auf meinem Schoß, versuchte es, unter meine Jacke zu kriechen. Ihm musste sehr kalt sein, ihm fehlten eindeutig die Wärme und der Schutz der Mutti. Was sollte ich jetzt bloß mit diesem Häufchen Elend tun? Ob ich die Katzenmutti finden konnte? Mit dem Kätzchen unter der Jacke machte ich mich auf die Suche. Doch bei den Hühnergehegen konnte ich weit und breit weder eine Katzenmutti noch eine Menschenseele entdecken. Ob das Katzenkind zu dem Bauernhof gehörte? Unsicher machte ich mich auf den Weg zum Bauerhaus und pochte dort schüchtern an die Tür. Eine Weile tat sich nichts. Ratlos, was ich nun mit dem Kätzchen tun sollte, wollte ich schon wieder gehen, als plötzlich der Bauer aus einem der Ställe kam. Etwas brummig fragte er, was ich hier wollte. Ich holte das nasse Pelzbündel unter meiner Jacke hervor und fragte, ob das Katzenbaby zu ihm gehören würde. Doch er behauptete, dass es auf seinem Hof gerade keine Katzen geben würde. Ich solle mal bei den Hühnerleuten nachfragen. Aber vielleicht gehöre das Kätzchen auch zu einer von den verwilderten Katzen, die sich manchmal bei den Hühnerställen rumtreiben würden. Wenn es zu niemandem gehören würde, sollte ich es wieder dort hinbringen, wo ich es gefunden hätte. Die Katzenmutter würde es bestimmt irgendwann finden und mitnehmen. Und wenn nicht, dann wäre es eben so. Es gäbe eh genug Katzen.

Also trottete ich mit meiner kleinen nassen „Ratte“ wieder zurück zum Fundort und hoffte darauf, dass sich irgendwann die Katzenmutter zeigen würde. Ich setzte das kleine Bündel sogar unter einen Strauch in der Nähe des Fundortes und entfernte mich ein Stück. Doch das Kätzchen blieb nicht sitzen, wo ich es abgesetzt hatte. Maunzend kroch es hinter mir her. Nachdem wir die Prozedur mehrmals wiederholt hatten, wir beide auch immer nasser geworden waren, fasste ich einen Entschluss. Ich hob das nasse und wieder zitternde Bündel hoch, schob es unter meine Jacke und machte mich auf den Heimweg.

Zuhause schlich ich mich leise in die Wohnung, nahm den Kellerschlüssel an mich und ging anschließend hinunter in unseren Keller. Die einzelnen Keller unseres Mehrfamilienhauses waren durch Holzlattenverbauten voneinander abgetrennt. Die Lücken zwischen den Latten waren so schmal, dass das Katzenkind beim besten Willen nicht hindurchpassen würde und zum Nachbarn wechseln könnte. Eine alte Kartoffelkiste samt Kartoffelsäcken leistete zunächst gute Dienste als Unterkunft für das Kätzchen. Aber nun musste ich erst einmal beichten gehen.

Mein Vater war zum Glück noch nicht zuhause. Meine Mutter schaute mich zweifelnd an, ob das eine gute Idee gewesen war, das Kätzchen mit nach Hause zu nehmen. Dann gab sie mir einen Teller und etwas Milch für unseren neuen Kellerbewohner und meinte, sie würde meinem Vater das nachher irgendwie beibringen, dass in unserem Keller vorübergehend ein Katzenkind wohnen würde. Wenn es alt genug wäre, müsste ich es sicher wieder fortbringen.

Den letzten Teil des Satzes hörte ich eigentlich gar nicht mehr so richtig. Ich eilte wieder hinunter zum Katzenkind. Doch die Milch, die ich auf den Teller geschüttet hatte, wollte das kleine Flauschbündel nicht, selbst als ich sein Mäulchen hineinstupste, schien es damit nichts anfangen zu können. Es schlapperte zwar die Milch vom Mäulchen ab, aber es trank nicht selbstständig vom Teller. Wahrscheinlich war es wohl noch von der Muttermilch abhängig gewesen. Etwas ratlos schaute ich nun auf das inzwischen wieder klagende Bündel. Wenigstens hatte ich es derweil mit einem alten Handtuch, das meine Mutter mir in die Hand gedrückt hatte, etwas trocken gerubbelt. Es zitterte also nicht mehr vor Kälte, höchstens vor Hunger. Was sollte ich bloß tun, wenn es nicht allein trinken wollte oder konnte?

Meine Mutter wusste Rat. Ich liebte damals diese kleinen Fläschchen mit Liebesperlen darin. Ich weiß gar nicht, ob es heute immer noch so etwas gibt. Ein Fläschchen davon, das ich zum Mutter-und-Kind-Spielen für meine Puppen und Teddys aufgehoben hatte, könnte ich doch mit etwas verdünnter Milch füllen, ein kleines Loch in den Sauger stechen und schon hätten wir ein Babyfläschchen für das Kätzchen. Und siehe da, es klappte. Kaum hatte ich dem winzigen Katzenkind den Sauger ins Mäulchen geschoben, saugte es gierig die Milch in sich hinein. Die erste Hürde schien genommen …

Fortsetzung: siehe „Vom Regen in die Traufe?

Veröffentlicht von

Silberdistel

“Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.” (Cicero)

18 Gedanken zu „Auch bei mir kam ein Kätzchen aus dem Regen (Mohrle – Teil 1)“

  1. Liebe Silberdistel,

    melde mich jetzt nur kurz,weil ich morgen früh sehr zeitig nach Berlin in den Zoo fahre und abends auch erst spät zurückkomme.Schreibe am Donnerstag ausfühlicher zu deinem schönen Eintrag. Gehe jetzt schlafen.

    Eine gute Nacht dann auch für euch mit ganz lieben Grüßen und Miezenstreichlern 😘
    Brigitte.

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    1. Das freut mich sehr, liebe Brigitte, dass Du Dir heute einen schönen Zootag gönnst. Das Wetter scheint ja auch bestens mitzuspielen. Ich hoffe, es ist in Berlin wie hier bei uns – Sonnenschein pur.
      Liebe Grüße zurück, auch von den Miezen ❤

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  2. Das ist eine süße, liebe Geschichte, liebe Silberdistel, ich hätte auch immer so gerne ein Kätzchen gehabt, aber in einer Zweizimmer-Wohnung damals, und ohne Freigang, das wäre wohl nicht so gut gewesen. Aber einen Kanarienvogel hatte ich als Kind, den hab ich sehr geliebt.
    Hach, so einen Bauernhof in den Ferien mit Getier satt hatte ich auch, in Höxter, die Verwandtschaft meiner Großmutter mütterlicherseits lebte dort, bei einer Tante waren wir dann immer einquartiert und direkt nebenan war der Bauernhof, da war ich dann in den Ferien immer das vierte Kind, lach, samt Spielkameradin in meinem Alter und deren beiden jüngeren Brüder.
    Oooh, und ich hatte gleich das richtige vor meinem geistigen Auge, als du schriebst, daß es mit dem füttern erst nicht klappen wollte, denn ich hab diese Liebesperlenfläschchen auch geliebt und besessen, und ich habe gerade mal gegockelt, die gibt es wirklich auch heute noch, wie schön. Ich hatte sie auch für meine Babypuppe. Das klappt prima mit diesen Fläschchen, nicht wahr, eine gute Idee von deiner Mama!
    Ich freu mich schon sehr auf die Fortsetzung, lieben Dank für die feine Geschichte, eine gute Nacht wünsche ich allen vier- und zweibeinigen Silberdisteln mit lieben Streichlern für die vier- und lieben Grüßen für die zweibeinigen,
    Monika.

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    1. Wir hatten damals auch nur eine kleine Zweizimmerwohnung, liebe Monika. Es war so schon eng genug, mit Haustieren wie Katze oder Hund halt noch enger. Aber als Haustiere hatte ich zumindest Kanarienvögel und später fast immer Wellensittiche, an denen ich auch sehr gehangen habe.
      Bei meinen Großeltern auf dem Bauernhof hatte ich oft auch noch Gesellschaft von Cousins und Cousinen, die über Sommer ab und zu dort Ferien machten. Ich allerdings war die einzige von allen, die immer die gesamten langen Sommerferien dort verbrachte.
      Der kleine Kater muss also noch wesentlich jünger als acht Wochen gewesen sein, als ich ihn im Regen fand. Dass er mit der Milch auf dem Teller nichts anzufangen wusste, dürfte ein deutliches Zeichen gewesen sein. Aber mit diesem kleinen Fläschchen hat es dann doch recht gut geklappt.
      Liebe Grüße zurück von mir und den beiden pelzigen Geschwistern

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      1. Ich hatte auch immer das Glück, die ganzen Sommerferien in Höxter verbringen zu dürfen, meine schönsten Kindheitserinnerungen!
        Herrlich, deine nachgereichten Kindheitserinnerungsbilder!!! ❤❤❤
        Liebe Grüße mit lieben Streichlern und ich wünsche einen schönen Abend,
        Monika.

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        1. Bei mir sind all diese Ferien auch mit meine schönsten Kindheitserinnerungen. Ja, ich habe dann noch mal in meinen Bilder gestöbert … 😄
          Liebe Grüße zurück und auch Dir, liebe Monika noch einen schönen Abend und Schnurrgrüße vom Pelzduo

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  3. Bei dieser wunderschönen Katzengeschichte bemerke ich, dass in meiner Familientradition zwei Begriffe vollkommen fehlen: Großeltern und ländliche Umgebung.
    Ich hatte gerade mal eine Oma mütterlicherseits, die ich erst mit 9 Jahren kennen gelernt habe, weil sie bis dahin im jetzigen Polen, früheren Deutschland gelebt hat. – Meine Mutter hatte VOR ALLEN TIEREN Angst und dementsprechend wurde ich erzogen – zum Glück habe ich einige Ängste erfolgreich abgelegt.
    Auch meine Kinder hatten nur eine Oma mütterlicherseits, denn der Vater hatte schon seit 1946 keine Eltern mehr und die Mutter seit 1946 keinen Vater mehr.
    Aber sie durften wenigstens Meerschweinchen und Fische haben – mehr hat die Zweizimmerwohnung nicht hergegeben.
    Lieben Gruß

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    1. Die Großeltern, von denen hier im Beitrag und auch in meinem Buch die Rede ist, das waren meine Großeltern mütterlicherseits. Meinen Großvater väterlicherseits kenne ich auch gar nicht. Er war schon vor meiner Geburt verstorben. Die Mutter meines Vaters ist verstorben, als ich etwa zwölf war. Sie ist aber öfter bei uns zu Besuch gewesen. Von ihr habe ich zwar nicht den Umgang mit Tieren lernen können, dafür hat sie mir das Stricken und Häkeln beigebracht.
      Aber der Bauernhof mit den vielen Tieren war für mich immer DAS Highlight. Mein Vater hatte irgendwann so einen Motorroller „Wiesel“, danach gab es den als „Berlin“. Mit dem hat er mich später, als ich als Sozius mitfahren durfte, immer am ersten Ferientag zu den Großeltern gebracht und am letzten wieder abgeholt. Das war eine Zeit, die werde ich nie vergessen – einfach rundum schön.
      Lieben Gruß zurück

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      1. Die Großelternarmut setzt sich sogar bei meinen Enkeln fort – auch da gibt es nur die mütterlichen. Das liegt u.a. daran, dass ihr Vater das Alter des Opas um 8 Jahre überbot.
        Dafür haben sie jetzt durch die Scheidung der mütterlichen Eltern eine neue Oma dazu bekommen – und nicht die schlechteste.
        Kennst du noch den Motorroller „Cezetta“ – ein tschechisches Produkt – UNMÖGLICH – der hatte den Platz für Gepäck über dem Vorderrad.
        Den habe ich mir kurz nach dem Abitur gebraucht gekauft – der fuhr sich unmöglich, deswegen wurde er so billig verkauft.
        Meine Mutter war ganz entsetzt, da doch mein Vater auf dem Fahrrad vom LKW 1946 überfahren wurde – vom russischen, deswegen hat sie nach der Wende viel mehr Rente bekommen, die mir zugute kam, als ich arbeitslos war.
        Warum ich ihn relativ schnell wieder verkauft habe, schrieb ich hier:
        https://chh150845.wordpress.com/2015/11/07/aller-guten-dinge-sind-drei-2/
        Ich werde immer ein wenig traurig, wenn ich so lese, was andere Kinder mit ihren Vätern erlebt haben – bei uns war nur Weiberhaushalt.
        Lieben Gruß in den Norden

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        1. Im ersten Moment sagte mir dieser Motorrollertyp nichts, aber nachdem ich die Bilder bei Dir angeschaut habe, kam doch eine längst verschüttete Erinnerung wieder ans Tageslicht. Mit dem hast Du dann ja ein recht aufregendes Erlebnis gehabt. Irgendwie verständlich, dass Du ihn schnell wieder verkauft hast. Ich hatte den Autoführerschein, oder die Fahrerlaubnis, wie es damals hieß, auch vor meinem Mann, sodass auch er zunächst immer nur Beifahrer war, aber ein sehr angenehmer Beifahrer.
          Ich habe auch mit meinem Opa viel Interessantes erlebt. Er hat mich immer mit zum Angeln genommen und zum Pilzesuchen. Hat mir alles viel Spaß gemacht.
          Lieben Gruß zurück

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  4. So goldig!
    Ich durfte auch keine Katze halten – nicht im Mietshaus im 3. Stock. Die Möbel, insbesondere das Sofa sollten nicht unter die Krallen kommen …
    Aber später, als Erwachsene habe ich mir diese Sehnsucht erfüllt.
    Unsere Tochter durfte nach dem Kaninchen sich ihre Katze aus dem Tierheim aussuchen.
    Ja, die Pfötchen, besonders wenn sie klein sind – so herzig!
    LG und Streichler für Deine beiden 😉

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    1. Mein Vater war damals der Meinung, dass Katzen eben nicht in die Wohnung gehören. Später hat er das dann doch etwas anders gesehen.
      Unsere Kinder hatten immer irgendwelche Tiere. Zu Anfang auch Meerschweinchen, nebenher Vögel und schließlich unseren Kater Pooky. Schnups, den Du ja aus dem Buch kennst, der war ja eher mein Kater. Aber jetzt haben unsere Kinder auch alle wieder Katzen. Zwischendurch gab es sogar Hunde, Pferde und Hühner. Offensichtlich schlägt unser Bauern-Gen immer wieder voll durch 😂
      Liebe Grüße zurück und Schnurrgrüße von den beiden pelzigen Geschwistern 😻😽

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  5. So,nun heute wie versprochen noch ein richtiger Kommentar,liebe Silberdistel!
    Das ist eine sehr spannende und berührende Geschichte,noch dazu mit solch schönen Fotos.
    Als Kind hab ich mir immer einen Hund gewünscht,leider umsonst,und so bin ich,sobald ich es konnte,jedem Hund auf der Straße hinterhergelaufen.Inzwischen sind mir alle Tiere gleich lieb,und das Hinterherlaufen hat sich verstärkt und ausgeweitet. 😊
    Aber dafür hatten wir Fische,Vöglein und ich dann noch Goldhamsterchen.Aber bei lieben Verwandten auf dem Land war ich dann auch von deren Hühnern und Hasen begeistert.
    Ich versteh dein Verlangen nach solch einem lieben Kätzchen sehr gut,eben auch,einfach mal eins ins Haus zu schmuggeln.
    Deine Rettung des Kätzchens aus dem Regen kann ich mehr als gut nachvollziehen,ich hätte es auch so gemacht,obwohl zu unserer Zeit noch mehr das Wort der Eltern einfach Gesetz war.Aber ich denke mal,das Fellknäuel hätte auch ihr Herz berührt…
    Liebesperlen-Fläschchen kenne ich auch noch,fein,dass es damit klappte mit der Milch! 💓
    Nun bin ich sehr gespannt auf die Fortsetzung!
    Einen guten Tag für euch mit ganz lieben Grüßen und Knuddlern für Torty und Keks 😘
    Brigitte.

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    1. Als Kind war natürlich auch bei mir ein Hund auf der Wunschliste. Doch der war noch weitaus illusorischer als mein Wunsch nach einer Katze. Aber über Kanarienvögel und später Wellensittiche habe ich mich auch sehr gefreut. Ein Aquarium hatten wir übrigens auch, doch das gehörte mehr meinem Vater. Zuschauen konnte ich den Fischen aber auch stundenlang.
      Liebe Grüße auch an Dich, liebe Brigitte, und Dankesschnurrer von Torty und Keks für die Knuddler 😻😽

      Gefällt 1 Person

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