Das unfreiwillige Bad

Manchmal bekommt man alles zurück, was man irgendwann einmal jemandem mehr oder weniger aufgezwungen hat. Ich hatte in den beiden Beiträgen zu Kater Mohrle hier im Blog, „Auch bei mir kam ein Kätzchen aus dem Regen“ und „Vom Regen in die Traufe?„, erzählt, dass ich mir als Kind nichts sehnlicher als ein eigenes Kätzchen gewünscht hatte und wie ich schließlich sogar zu ihm kam. Sicher spielte mir letztendlich auch der Zufall eines Tages ein Kätzchen regelrecht in die Hand. Andererseits hat der Wunsch nach einem solchen plüschigen Mitbewohner wohl auch mein damaliges Handeln bestimmt. Obwohl ich wusste, dass das Thema Kätzchen zuhause ein Tabuthema war, habe ich, ob nun bewusst oder unbewusst, meinen Eltern letztendlich doch dieses winzige flauschige Findelkind aufs Auge gedrückt, das mich dann auch einige Jahre durch meine Kindheit begleitete.

Viele Jahre später tat es eine meiner Töchter mir gleich. Sie nötigte nun mir ein Katzenkind auf. In meinem Buch „Pfote aufs Herz“ habe ich erzählt, wie ich Stück für Stück weichgeklopft wurde. Aber irgendwo im Hinterkopf hatte ich auch Verständnis für den Wunsch nach einem solch kleinen Plüschlöwen. Ging es mir doch als Kind nicht anders als meinen eigenen Kindern später. Ich selbst war mit meinem Kater Mohrle schließlich richtig glücklich. Wir haben viel Lustiges miteinander erlebt, manchmal allerdings auch Aufregendes. Letztendlich habe ich wohl auch genau deshalb nachgegeben und Kater Pooky, den Haupthelden aus meinem Buch, in unsere Familie aufgenommen. Ich konnte mich plötzlich wieder mehr als deutlich daran erinnern, wie sehr ich mir als Kind eine Katze gewünscht hatte und wie glücklich ich war, als dieser Wunsch endlich Wirklichkeit geworden war. Und so trat Pooky nach einigem Hin und Her schließlich in unser Leben. Damit hatte ich genau das zurück, was ich einst meinen Eltern aufs Auge gedrückt hatte. Dieses Mal hieß es Pooky, damals war es Mohrle.

Und zu Letzterem, zu Kater Mohrle, gehen wir jetzt noch einmal zurück und mit ihm in meine Kindheit …

Nachdem der kleine Plüschlöwe aus seiner Kartoffelkiste im Keller zu uns hoch in die Wohnung gezogen war, musste er zwar erst einmal mit unserem Bad als neue Unterkunft zufrieden sein, doch nach und nach vergrößerte er fast unmerklich seinen Aktionsradius. Zunächst wanderte sein Futterteller in die Küche und schließlich erkämpfte er sich sogar den einen oder anderen Liegeplatz im Heiligtum meiner Eltern – in unserem Wohnzimmer. Nachts musste Mohrle allerdings immer wieder zurück ins Bad. Dort hatte er auf dem Fensterbrett seinen Schlaf- und Ruheplatz. Er liebte diesen Platz sehr, konnte er doch von dort aus auch beobachten, was in der weiten Welt draußen vor dem Fenster alles passierte. Das Fenster war etwas höher gelegen – etwa 1,50 m oder sogar noch etwas höher über dem Boden. Wenn man ins Badezimmer hereinkam, befand sich gleich links ein Kohlebadeofen, der mit Kohle befeuert werden musste, wenn man ein warmes Bad nehmen wollte. An den Ofen schloss sich die Badewanne der Länge nach an, dahinter wiederum stand das Toilettenbecken. Links vom Toilettenbecken befand sich in besagter Höhe das kleine Badfenster. Gewöhnlich sprang Mohrle, wenn er auf sein Fensterbrett wollte, zunächst auf den Badewannenrand, geschickt balancierte er auf dem Wannenrand vor bis zum Toilettenbecken und von dort aus sprang er hoch aufs Fensterbrett.

Eines Tages war wieder einmal Badezeit für mich. Der Badeofen war angeheizt, das Wasser inzwischen angenehm warm geworden. Ich stöpselte die Badewanne zu, tat etwas vom Badeschaum in die Wanne, öffnete den Wasserhahn und ließ mir Badewasser ein. Während das Wasser lief, prüfte ich immer mal wieder die Wassertemperatur. Bald hatte das Wasser die richtige Temperatur erreicht. Ich wollte mich gerade für das Bad fertigmachen, als es laut vor der Badtür maunzte. Ausgerechnet jetzt musste der Kater wohl auf sein Kloschüsselchen. Mir blieb also nichts anderes übrig, als ihm die Tür zu öffnen, wenn ich nicht wollte, dass er sich gezwungenermaßen für sein Geschäftchen ein anderes Örtchen in der Wohnung suchen würde. Damit wäre Ärger vorprogrammiert. Und darauf war ich nun absolut nicht aus, schließlich wollte ich Mohrle behalten und ihn nicht wegen einer solchen Sache am Ende doch noch abgeben müssen.

Ich öffnete dem Kater also die Tür. Der rannte aber nicht schnurstracks zu seinem Trockenklo, sondern er sprang auf den Rand der Badewanne und balancierte darauf entlang. Scheinbar hatte gar nicht die Katerblase gedrückt, er wollte nur einfach auf das Fensterbrett, um nach draußen zu schauen. Vielleicht wollte er mir auch einfach nur Gesellschaft leisten. Bis zur Mitte der Wanne war er bereits gekommen, als der Meister der Balance plötzlich ins Straucheln geriet. Der Wannenrand musste ein wenig vom Wasser, das ich mir zum Baden eingelassen hatte, nass und rutschig geworden sein. Jedenfalls rutschte Mohrle mit einem lauten Plumps ins Wasser. Starr vor Entsetzen blickte ich auf den Kater, der gerade völlig in meinem herrlichen Schaumbad untergetaucht war. Oh Gott, er würde doch wohl nicht ertrinken? Dass Katzen gute Schwimmer sind, war mir in dem Moment wohl nicht so richtig bewusst. Vielleicht wusste ich es auch gar nicht. Auch fiel mir gerade nicht ein, dass ich selbst seine Rettung sein könnte. Ich weiß nur noch, dass ich mächtig Angst um meinen Kater hatte. Doch der war nur kurz untergetaucht, dann schoss er wie von einem Katapult abgeschossen in einem Riesensatz aus der Wanne und landete dicht neben mir auf dem Fußboden. Nicht nur der Kater war klatschnass, auch der Fußboden, die gegenüberliegende Wand und natürlich ich hatten ordentlich was vom vor Nässe triefenden Kater abbekommen. Dazu, meine Kleidung für das Bad abzulegen, war ich wegen der Störaktion des Katers noch gar nicht gekommen. Unverhofft sah ich nun so nass aus, als wäre ich gerade voll bekleidet zusammen mit dem Kater in die Wanne gefallen. Nun gut, meine Sachen konnte ich zum Trocknen aufhängen, doch der Kater ließ sich eher schlecht auf die Wäscheleine hängen. Bevor Mohrle noch durch die gesamte Wohnung patschen konnte, griff ich ihn und mein Handtuch und frottierte den armen Kerl ab. Wie dünn und winzig er plötzlich aussah – so nass wie er war. Er glich mehr einer nassen Ratte als meinem sonst so flauschig aussehenden Kater. Hoffentlich würde er sich nicht erkälten. Ich machte mir echt Sorgen um ihn. Doch dann kam mir eine Idee.

In unserem Wohnzimmer stand damals, um den Raum zu beheizen, ein Kachelofen. Es war Winter und der Ofen war natürlich entsprechend warm. Pooky saß im Winter, wenn der Ofen beheizt war, gern mal ganz oben auf dem Ofen. Er sprang dann jeweils von der Couch, die neben dem Kachelofen stand, hinauf und verschlief dort oben in angenehmer Wärme den Tag.
Nachdem ich die nasse „Ratte“ ordentlich trockengerubbelt hatte, nahm ich ich den Kater mit ins Wohnzimmer und warf ihn mit einem kühnen Schwung hinauf auf den Ofen. Dort oben würde er sicher besser trocknen als auf der schönsten Wäscheleine. Und tatsächlich blieb Mohrle auch auf dem Ofen liegen, bis er wieder rundum ganz trocken war.

Als er später frisch getrocknet durch die Wohnung spazierte, sah er richtig fluffig aus. Aus der dünnen Ratte war ein richtig hübscher Löwe geworden, noch dazu einer, der ganz herrlich nach meinem Schaumbad duftete. Auf dem Bild oben ist links am Rand ein Stückchen von dem Kachelofen, der so einen schicken Löwen aus Mohrle gemacht hatte, zu sehen. Der Kachelofen hatte noch andere schöne Seiten. Er hatte eine Ofenröhre auf halber Höhe, in der man im Winter so allerlei wunderbar warmhalten konnte. Und zu Weihnachten machte meine Mutter darin Bratäpfel. Wie herrlich es dann immer duftete. Aber an diesem Abend duftete es nicht nach Bratapfel, sondern nach einem flauschigen schaumgebadeten Kater.

Veröffentlicht von

Silberdistel

“Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.” (Cicero)

18 Gedanken zu „Das unfreiwillige Bad“

  1. „Viele Jahre später tat es eine meiner Töchter mir gleich. “ – Wie heißt das Sprichwort so schön: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ und so bist du wenigstens zur Grundlage für dein Buch gekommen, liebe Silberdistel.
    Schöne sonnige Abendgrüße von Clara

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  2. Da schmunzel ich immer still in mich rein, liebe Silberdistel, wenn du beschreibst, wie dein Mohrle so peu à peu seinen Aktionsradius ausgedehnt hat, Katzen sind doch wahre Meister darin, ihr menschliches Personal geschickt und gewollt um den Finger zu wickeln.
    Und ich glaub, seit Katzen sich des Menschen angenommen haben, war von jeher ihr Lieblingsplatz irgendeine Fensterbank, Mimi liebte auch jede hier!
    Hach, die Kohlebadeöfen kenne ich auch noch, bei uns war es der Nickelherd in der Küche, der für heißes Badewasser sorgte, lach! Was hab ich jetzt mit Vergnügen gelesen, wie du dir dein Bad bereitet hast dazumalen und ich ahnte schon, wo das hinführt, als Mohrle um Einlaß gebeten hat, natürlich hatte mich die Ahnung nicht getäuscht, Mohrle landete in der Badewanne! Es ist wirklich erschreckend, wie furchtbar dünn nasse Katzen sind, da hab ich auch meine Erfahrungen von meiner Bauernhofarbeitsstelle, wir haben dann meist den Föhn zu Hilfe genommen, wir haben ja auch Enten trocken geföhnt! 🤭😊 Aber deine Idee mit dem Kachelofen war ja dann auch zusätzlich noch ein richtiges Rundum-Wohlfühlpaket für Mohrle, ich weiß, wie sehr Katzen Kachelöfen lieben. Oder ersatzweise Heizungen! 😊 Wie herrlich fluffig das Fell danach ist, nicht wahr, ich hab mir das nun natürlich wieder so bildlich vorgestellt, dein Plüschlöwe, der stolz mit fluffigem Fell, das nach Schaumbad duftet, durch die Wohnung stolziert und hab so lachen müssen! So süß! 🐈🛁🧼🧽
    Jaaaa, die Ofenröhre, und Bratäpfelchenduft, wundervolle Kindheitserinnerungen! Siehst du, hättest du damals, so wie es das heute alles gibt, schon einen Schaumbadduft Richtung Bratapfel haben können, dann hättest du beides gehabt, einen flauschigen Kater mit Schaumbad-Bratapfel-Duft! 😂
    So lieben Dank für die schöne, liebenswerte kleine Geschichte von Mohrle, ich wünsch dir eine gute Nacht, schick liebe Streichler fürs Pelzduo mit und liebe Grüße
    Monika.

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    1. Das stimmt, liebe Monika, Katzen sind wohl Meister darin, sich ganz langsam, aber sehr beharrlich in unsere Herzen zu schleichen und damit auch unsere Wohnung oder unser Haus zu erobern. Gibt man ihnen den kleinen Finger, reißen sie gleich die ganze Hand an sich 😂
      Fensterbänke sind wohl allgemein äußerst beliebt bei Katzen. Bei uns liegt auch in jedem Zimmer ein Kissen oder ein Deckchen auf dem Fensterbrett, damit Ihre Majestäten es auch noch bequem haben bei der Fensterschau.
      Damals war es noch mit viel Aufwand verbunden, wenn man baden wollte. Aber es hatte dadurch auch irgendwie etwas Besonderes, etwas Urgemütliches, wenn der Badeofen so vor sich hin bollerte.
      Nachdem Mohrle dieses Bad genommen hatte, war er sehr misstrauisch und vorsichtig. Er stellte sich später erst immer hochkant an die Wanne und schaute über den Wannenrand, bevor er hochsprang. Wenn Wasser drin war, nahm der den normalen Weg zum Fenster, also neben der Badewanne entlang. Katzen sind also durchaus recht lernfähig.
      Der Föhn wäre auch eine gute Idee gewesen, um den Kater zu trocknen. Aber ich weiß gar nicht, ob wir damals so ein Teil überhaupt hatten. Aber der Kachelofen hat auch perfekt als Katertrockner funktioniert. Lustig fand ich, dass Mohrle auch schön brav dort oben sitzen blieb, bis er wirklich ganz trocken war 😁
      Ja, so ein Apfelduftschaumbad hätte natürlich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Aber auch so umwehte den Kater ein angenehmer Duft. Ob er selbst das allerdings auch als so gut wie wir Menschen empfunden hat, das ist echt fraglich.
      Danke für Deine Zeilen, liebe Monika. Liebe Grüße auch zu Dir und Schnurrgrüße von den beiden Pelzträgern

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    1. Dankeschön, liebe Charis 😊 So ist es, Katzen mögen solche Tauchbäder absolut nicht. Unser Kater Bärchen ist mal versehentlich in eines meiner Aquarien gesprungen. Er war auch wie der Blitz wieder draußen. Und da er sooooo schnell war, war er selbst auch kaum nass, nur rundherum alles, weil es ordentlich geplantscht hatte.
      Unser Keks mag allerdings Wasser. Er plantscht gern mal mit den Pfoten in unseren kleinen Gartenteichen herum. Auch Regen ist für ihn kein Hinderungsgrund, nach draußen zu gehen.
      Liebe Grüße an Dich

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  3. Liebe Silberdistel,

    eine sehr schöne Geschichte ist das wieder zum Wochenabschluß!
    ich schriebs ja sicher schon,dass ich deinen Wunsch als Kind nach einer lieben Mieze sehr gut nachvollziehen kann.Bei mir wars immer ein Hund,aber über eine Katze hätte ich mich genauso gefreut,so wurden es eben 5 Goldhamster. 😉
    Mit den guten Katern Mohrle und Pooky hast du dann ja viel Schönes und Aufregendes erlebt.Für mich ist es immer wieder schön,wie vobehaltlos Tiere ihnen entgegengebrachte Liebe urückgeben.
    Den Kohlebadeofen kenne ich auch noch.Es dauerte nur immer ziemlich lang,bis das Wasser darin warm genug für ein Bad war.Da wart ihr wohl Beide gleich erschrocken über Mohrles unfreiwilligen Sturz in die Wanne.Nicht nur ihr,auch das Badezimmer war pitschenass-
    Einen Kachelofen hatten wir auch,sogar mit Ofenbank.Man konnte sich eben auch immer den Rücken so schön dran wärmen-gut tats!
    Fein,wie Mohrle das auch verstand und es genoß und dann als plüschiges „Duftkatercchen“ duch die Wohnung lief. 😊
    Heute endet für mich leider schon wieder Miezensitting für ein allerliebstes verschmustes zutraulichen Katzenpaar in der Nachbarschaft 🥰 ,Frauchen und Herrchen kommen nach einer Woche Ostseeurlaub zurück.Nächste Woche ziehen sie dann um,mehr in die Stadt rein,aber wir bleiben in Verbindung.
    Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende mit ganz lieben Grüße und Streichlern für Torty und Keks 💓 💓
    Brigitte.

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    1. Ich glaube, viele Kinder wünschen sich sehnlichst ein Haustier. Das ist heute nicht anders als es damals zu unserer Kinderzeit war. Bei vielen sind es dann Hund oder Katze. Ich hatte ja als Ersatzhaustier sozusagen zu Anfang einen Kanarienvogel, später waren es Wellensittiche. Auch an sie habe ich schöne Erinnerungen. Trotzdem waren sie kein Ersatz für eine Katze, denn ein Vogel ist ja eher kein Kuscheltier 😁 Gegen einen Hund hätte ich auch nichts gehabt. Aber da führte noch weniger ein Weg rein.
      Da hattet Ihr ja noch einen viel schöneren Kachelofen als wir – mit Ofenbank 😊 Die kenne ich noch von meinen Großeltern.
      Oh wie fein, Du bist Katzensitterin gewesen. Schade, dass die Familie nun demnächst samt Katzen umzieht. Aber vielleicht gibt es ja noch andere Katzen in der Nachbarschaft, die ab und zu einen Ersatzpfleger suchen.
      Auch Dir, liebe Brigitte, ein schönes Wochenende und liebe Grüße zurück, und Schnurrgrüße von den pelzigen Geschwistern Torty und Keks 😻😸

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      1. Dankeschön,liebe Silberdistel!
        Wegen des „vornehmen“ Kachelofens,in der Wohnung war vor uns der Hausverwalter zu Hause.
        Und ich hab schon einen „Dauerauftrag“ für zwei Miezen in der Nachbarschaft,ihr Frauchen ist durch auswärtige Arbeit immer lang unterwegs,da guck ich jeden Tag mal nach ihnen. 🥰
        Von mir geht auch alles nochmal lieb zurück! 💓💓💓

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        1. Fein, dass Ihr mit der Wohnung vom Hausverwalter auch gleich zu einem solch schönen Kachelofen gekommen seid. 😊
          Das finde ich richtig schön, dass Du einen Dauerauftrag für zwei Miezen hast, liebe Brigitte. Dann wirst Du also durch den Wegzug der Nachbarn nicht ganz katzenlos sein. Das ist ja dann doch irgendwie beruhigend. Auch wenn es nur Pflegekatzen sind, sie fehlen einem dann doch, denke ich.
          Auch von hier noch einmal liebe Grüße und Schnurrgrüße für ein schönes Wochenende ❤😻😸

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  4. So ähnlich verlief eine Begebenheit mit meinem Kater Nero. Fast genau so war es, nur, dass er immer auf dem Wannenrand saß, wenn einer im Schaumbad hockte. Schaum hoch wirbel, das fand er Klasse, bis zu dem Tag, als er mal darin verschwand. Es ist schon erstaunlich, mit welchem Schwung Katzen aus dem ungeliebten Nass wieder empor sausen können.
    Später war der nero dann auch noch mal im Gartenteich. Und als er da so angeschlichen kam, patschnass, auf dünnen Beinen staksend, da musste ich erstmal lachen. Ich glaube, das hatte ihn damals sehr verletzt. 😀
    Liebe Grüße von der Gudrun.

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    1. Unser Kater Bärchen muss auch einmal in eine Regentonne oder einen Gartenteich gefallen sein. Auch er kam eines Tages patschnass nach Hause. Er tropfte noch richtig vor sich hin, obwohl weit und breit kein Regen in Sicht war. Ich hatte damals auch den Eindruck, als ich ihn angrinste und fragte, was ihm denn passiert sei, dass ihm die ganze Sache sehr peinlich war. Manchmal kann man selbst Katzen ansehen, wenn ihnen etwas unangenehm oder gar peinlich ist.
      Ein anderes Mal ist Bärchen versehentlich ins Aquarium gesprungen. Da konnte ich auch beobachten, wie rasant schnell Katzen das nasse Tauchbad wieder verlassen können. Er war so schnell, dass er nicht einmal richtig nass geworden ist, nur der Teppich rundum, weil er beim Rein- und Rausspringen so geplantscht hatte.
      Danke für Deinen Erlebnisbericht, liebe Gudrun, 😊 und liebe Grüße zurück zu Dir

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