Die Floh-Invasion

Eines schönen Tages war das Mehrfamilienhaus, in dem wir damals – in den achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts – wohnten (die Bilder unten sind wesentlich später entstanden), mit einer Schönheitskur dran.

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Zu diesem Zweck wurde unser Haus am Meer rundum mit Gerüsten versehen. Es sollte nicht nur geputzt und gemalert werden. Das Haus sollte einer Generalsanierung unterzogen werden. Dazu gehörte auch, dass Fensterläden ausgebessert bzw. erneuert wurden, Balkone und sogar das Dach sollten wieder mit neuem Schick daherkommen.

Wir waren wochenlang von einer ständigen Geräuschkulisse umgeben. Es wurde geputzt, geklopft, gesägt, gebohrt und gehämmert. Selten einmal im Leben waren wir so froh wie zu diesem Zeitpunkt, dass wir berufstätig waren und tagsüber diesem allgegenwärtigen Lärm und Staub entfliehen konnten. Selbst unsere Kinder waren glücklich darüber, dass sie in die Schule gehen durften.

Rund um das Haus sah es alles andere als sauber und ordentlich aus. Die Bauarbeiter verteilten all den anfallenden Bauschutt rund ums Haus. Auch unter dem Dach wurde kräftig gebaut und geräumt. Bei der Gelegenheit bekamen wir erstmals mit, wo die Fledermäuse, die abends oft unser Haus umflogen, ihr Quartier hatten. Sie wohnten auf einem ungenutzten Teil des Dachbodens. Entsprechend muss es dort oben wohl ausgesehen haben. Wir fanden eines Tages in einem der Schuttberge am Haus sogar eine mumifizierte Fledermaus. Unsere Töchter waren ganz begeistert von dem Fund und berichteten ihrer Lehrerin davon. Die nun wiederum fragte, ob sie die Fledermaus nicht als Anschauungsobjekt mit in die Schule bringen könnten. So trug unser Fledermausfund sogar dazu bei, den Biologieunterricht ein wenig zu bereichern. Wann sah man schon mal eine Fledermaus, noch dazu so nah? Und sie war wirklich gut erhalten. Wahrscheinlich hatte sie, an einem der Dachbalken hängend, ihr Leben ausgehaucht. Gut durchlüftet, wie Dachböden oft sind, wurde sie in diesem Zustand perfekt mumifiziert. Eine Haussanierung kann also in Teilen auch spannend sein und allerlei Interessantes zum Vorschein bringen.

Wenn wir nun gedacht hatten, dass wir nach Feierabend daheim Ruhe vor dem Baulärm haben würden, dann war das, zumindest bis es Zeit zum Schlafengehen war, der Fall. Danach aber rumpelte und pumpelte es die ganze Nacht durch, als hätten die Bauarbeiter eine Nachtschicht eingelegt. Zwar hämmerte und sägte es nicht, es klang eher so, als würden sie auf dem Baugerüst Fangen spielen. Doch nicht die Bauarbeiter spielten in der Nacht Fangen, Katzen tobten über die klappernden Bretter des Gerüsts rund ums Haus. Möglicherweise war auch noch eine Marderfamilie an diesem Polterwettbewerb beteiligt. Eines Abends hatten mein Mann und ich, als wir den Fledermäusen zuschauten, die unser Haus umflatterten, einem Mader ins Angesicht geblickt. Der schaute unter einer der Dachpfannen unseres Hauses hervor und zu uns hinunter. Es mögen also vielerlei Poltergeister, die uns den Nachtschlaf raubten, auf dem Gerüst unterwegs gewesen sein. Sie alle hatten aber wohl viel Spaß bei diesem Fange-Spiel. Sie müssen sich wie auf einem Abenteuerspielplatz vorgekommen sein. Wahrscheinlich haben sie alle Ecken und Winkel und sogar den Dachboden erkundet. Und genau dort oben, wo die Fledermäuse lange Jahre unbehelligt gewohnt hatten, muss auch unser Kater Hannibal alias Schnups (vielleicht kennt Ihr ihn aus meinem Buch) die geheimen Winkel des Hauses inspiziert haben. Dabei muss er auf noch andere Mitbewohner des Hauses gestoßen sein, auf solche, denen nun wiederum die Fledermäuse fehlten. Letztere nämlich waren durch die Baumaßnahmen aufgeschreckt worden und hatten ihre Unterkunft vorerst verlassen. Ausgehungert, wie sie inzwischen waren, kamen diesen Untermietern Katzen & Co. gerade recht. Kurzentschlossen zogen sie auf die pelzigen Vierbeiner um.

Da unser Kater Schnups nur ein Teilzeithauskater war, dauerte es eine Weile, bis wir bemerkten, dass er nicht mehr ganz allein durch den Tag sprang. Eines Tages war ich wieder einmal in unserem Wohnzimmer mit dem Staubsauger unterwegs. Ich hatte dabei meine schicke beige Lieblingsjeans an. Während ich den Staubsauger durchs Zimmer schwenkte, beobachtete ich, dass auf meiner hellen Hose jede Menge kleiner schwarzer Punkte zu sehen waren. Mal waren es mehr, dann wieder weniger. Was waren das für seltsame Schmutzflocken? Als ich sie mit der Hand abputzen wollte, bemerkte ich, dass die Punkte ganz von allein fortsprangen. Ich dachte, ich traue meinen Augen nicht. Das war gar kein Schmutz, es handelte sich bei den Punkten um Flöhe. Wo kamen die so plötzlich her und noch dazu in solchen Mengen? Und dann stieg ganz langsam ein Verdacht in mir hoch. Schnups war gerade in die Küche gegangen, um sich seinen Bauch vollzuschlagen. Als er wieder ins Zimmer kam, griff ich ihn und schaute ihn mir etwas genauer an. Ich hatte richtig getippt, der Kater saß voll mit Flöhen. Noch nie zuvor hatte ich so viele von diesen Biestern gesehen. Erschrocken ließ ich vom Kater ab. Doch mit diesen zahllosen Plagegeistern im Pelz konnte ich den armen Kerl nicht weiter herumlaufen lassen. Zum Glück hatte ich ein Spray gegen solche und ähnliche unliebsamen Hausgäste im Schrank. Ich besprühte nach und nach alle Räume damit, in der Hoffnung, dieser Floh-Invasion irgendwie Herr werden zu können. Falls nicht, müssten wir wohl einen Kammerjäger beauftragen, um uns von dem Übel zu befreien. Den Kater behandelte ich mit einem Flohmittel für Katzen und entließ ihn wieder nach draußen. Noch weitere Male wiederholte ich im Wochenabstand die Entflohungsaktion im Haus und am Plüschlöwen. Danach hatten wir tatsächlich Ruhe.

Eine solche Floh-Invasion hatten wir nie zuvor erlebt. Auch danach habe ich nie wieder so viele Flöhe auf einmal gesehen. Im Nachhinein wundere ich mich immer noch darüber, dass wir davon nicht schon viel eher etwas bemerkt hatten. Es sprang und hopste ja nur so in unserem Wohnzimmer. Aber vielleicht mochten die Plagegeister unseren Schnups einfach lieber.
Sicher, manchmal brachte auch eine unserer späteren Katzen einen Floh mit nach Hause. Doch das waren Einzelfälle, die wir in der Regel schnell wieder loswurden, wenn wir die Katzen und ihre Liegeplätze konsequent behandelten.

Wahrscheinlich hatten wir diese enorme Floh-Invasion wirklich den Baumaßnahmen und den unter dem Dach wohnenden Fledermäusen zu verdanken. Trotzdem war es auch später, als unser Haus wieder wie neu aussah und die Fledermäuse in ihr ehemaliges Quartier zurückgezogen waren, immer wieder schön, abends, wenn wir noch bis in die Dämmerung hinein draußen im Garten saßen, den um unser Haus flatternden Fledermäusen zuzuschauen. Wenn unsere Katzen nicht unters Dach kamen, würden sie auch von dort oben keine Flöhe mitbringen können. Wir konnten also den flatternden Jägern ganz entspannt zuschauen. Doch wenn ich heute Fledermäuse sehe, fällt mir gleich wieder diese Floh-Invasion von damals ein.

Später habe ich mich so manches Mal noch gefragt, ob die Bauarbeiter nicht auch reichlich Flöhe zu sich nach Hause getragen haben.

Veröffentlicht von

Silberdistel

“Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.” (Cicero)

17 Gedanken zu „Die Floh-Invasion“

  1. Ich habe während des Lesens angefangen an meinem Kopf und den Armen zu kratzen 🤣.
    Was wäre ich, an Deiner Stelle, in Panik ausgebrochen. Du hast die Situation ja wirklich souverän gemeistert. Und Euer Schnups wird dankbar gewesen sein, nicht mehr als Flohtaxi durch die Gegend zu laufen 😄.

    Wir haben auch Fledermäuse unter dem Dach und ich kann gut nachempfinden, wie viel Spaß es Euch gemacht haben muss, diese Flugakrobaten zu beobachten. Liebe Grüße 😍

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    1. Ja, so geht mir das auch immer, wenn ich etwas von Läusen höre oder lese 😁
      Na, im ersten Moment war ich von Panik auch nicht weit entfernt. Es waren ja echt viele. Über einen Floh hätte ich mich gar nicht weiter aufgeregt. Den hätten wir schon irgendwie zur Strecke gebracht. Aber diese Massen. Ich begreife es bis heute nicht, dass wir das nicht eher bemerkt haben. Aber vielleicht waren die wirklich vom Kater abgesprungen, als er durchs Zimmer gelaufen war. Und da ich dort mit dem Staubsauger hantiert habe, sind sie vom Teppich geflüchtet und hochgesprungen. Wahrscheinlich war es sogar ganz gut, dass ich gerade mit einer hellen Hose rumgelaufen bin. Wer weiß, wann ich das sonst bemerkt hätte. Auf einem dunklen Teppich sind sie ja gar nicht zu sehen. Wir hatten damals so einen dunkelbraunen mit helleren Einsprenklern. Ich habe echt schon den Kammerjäger bei uns gesehen. Aber zum Glück hat es auch so geklappt. Ich hab mich dann belesen, um zu wissen, wo sie sich besonders gern aufhalten, wo sie die Eier ablegen und vor allem, wann die nächste Generation schlüpft. Mit dem Wissen habe ich dann unser Heim entsprechend behandelt. Hat auch gut geklappt. Ebenso beim Kater.
      Die Fledermäuse haben wir dennoch immer wieder gern beobachtet. Aber auf den Boden, es war so ein Spitzboden, den wohl nie jemand betreten hat, wäre ich nie und nimmer gegangen. EINE solche Flohinvasion hat mir gereicht 😄
      Liebe Grüße auch an Dich ❤

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  2. Das ist wirklich eine sehr „prickelnde“ Episode,liebe Silberdistel,staunend zu lesen,aber wirklich nicht lustig,sie erlebt zu haben!
    Da wurde aber sehr gründlich saniert und erneuert bei euch,ich kanns mir schon vorstellen,welchem Lärm und Staub/Dreck ihr da ausgesetzt wart.Bei uns wurde vor ca. 3 Jahren nur die Fassade erneuert und das reichte schon.Ich ergriff da auch gern die Flucht und kann euch gut verstehen! Klar,die Umgebung ist dann auch in Mitleidenschaft gezogen.
    So eine Fledermausmumie ist schon ein toller und nicht alltägliecher Fund,noch dazu so gut erhalten! Ich habe noch nie eine lebende gesehen.
    Glaub ich gern,dass das Gerüst manche Tierchen nachts,wenn die Luft rein war,zum Rumtollen einlud,konnten sie doch unbekannte Sopielecken entdecken.Aber wundern tut man sich schon erstmal,wer da wohl rumort. 😉
    Den guten Schnups kenne ich natürlich aus deinem schönen Buch.Da wurde er also von den Flöhen als Zuhause und Transportmöglichkeit ausgesucht. Fast möchte man sagen,da haben sie guten Geschmack bewiesen! 😊 Warm und weich wars da.Aber das ist schon schlimm,vorallem,weils so viele waren! Gut,dass ihr es doch in den Griff bekommen habt,aber da ist man schon erstmal erschrocken!
    Ja,da haben die Fledermäuse wohl vorher schon immer gut ihren Job gemacht.
    Die Bauarbeiter haben sicher auch dieses und jene Exemplar mit nach Hause gebracht. 😊

    Herzlichen Dank für die neue Geschichte aus dem Leben eines lieben Katers und auch eueres
    und liebe Knuddler für Torty und Keks! 😘💓💓
    Ganz liebe Grüße von Brigitte.

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    1. An den Häusern war jahrelang nichts gemacht worden. Das Geld fehlte einfach. Aber das kennst Du sicher auch noch aus DDR-Zeiten, dass nach und nach Bausubstanz verfiel. Erst, wenn es gar nicht mehr anders ging, wurde saniert und das oft auch nur halbherzig. Wir hatten vielleicht noch Glück, weil die Häuser direkt am Strand ja doch irgendwie das Gesicht des Badeortes waren. Trotzdem hat man sie damals schon nicht mehr originalgetreu wieder hergerichtet. Es wurde an allen Ecken und Enden gespart. Was man allerdings dann nach der Wende daraus gemacht hat, das ist einfach nur schrecklich. Da hat man den alten Villen endgültig ihr Gesicht genommen.
      Diese Floh-Invasion war wirklich ein Schreck. Im ersten Moment bin ich tatsächlich fast in Panik verfallen. Aber glücklicherweise haben wir das am Ende doch gut in den Griff bekommen.
      Ich denke auch, dass die Bauarbeiter bestimmt so manchen Floh mit nach Hause getragen haben. Die Fledermäuse waren erst einmal weg. Doch die Flöhe brauchten frisches Blut. Da war doch sicher auch jeder Mensch ein willkommenes Opfer 😁
      Hier haben wir jetzt auch wieder Fledermäuse. Wo sie wohnen, wissen wir allerdings nicht. Aber vielleicht sollten wir lieber nicht nachforschen 😉🤭
      Ganz liebe Grüße zurück von mir ❤ und liebe Schnurrgrüße von den beiden Pelztieren 😻😺

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  3. Hallo, unser Haus und all die anderen hier im Wohngebiet sind ja vor einiger Zeit alle wärmegedämmt worden, das war eine große Aktion mit total eingerüsteten Häusern. Zum Glück habe ich dabei aber keine Flöhe bekommen – ich wäre total überfordert, was ich dagegen tun könnte. Aber dank Google kommt man ja heute fast aus allen Situationen wieder raus.
    Liebe Grüße von mir

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    1. Vielleicht hattet Ihr in Eurem Haus auch keine Fledermäuse oder sonstigen Träger dieser kleinen Plagegeister. Sei froh, diese Flohinvasion war irgendwie ein wenig gruselig. Zum Glück sind wir die Biester vergleichsweise schnell wieder losgeworden.
      Liebe Grüße zurück

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  4. Irgendwie juckte es mich auch gleich überall beim lesen, liebe Silberdistel, wie schnell man sowas assoziiert! 😂
    Und jetzt versteh ich noch mehr, wie ungern ihr weggezogen seid aus diesem Haus, so nah beim Meer, das ist einfach herrlich! 😍
    Von einem eingerüsteten Haus kann ich auch ein lautes Klagelied singen, lach, ich erinnere mich auch noch immer mit Schaudern an die Geräuschkulisse, als auf unser ehemaliges Flachdach hier oben in meinem Eulennest ein richtiges Dach aufgesetzt worden ist! Manchmal bin ich auch stiften gegangen, aber da war Mimi ja schon bei mir und die Arme wollte ich auch nicht immer mit dem Lärm alleine lassen. Und so sah damals ihr geliebtes Balkonien aushttps://mimisdosenoeffner.files.wordpress.com/2012/09/6586682_9ca647b980_m.jpeg
    auf das sie auch nur am Wochenende konnte, wenn die Arbeiten ruhten, was sie auch zumindest am Samstag nicht immer taten, denn da flogen schon mal ein paar dicke Brocken auch auf Balkonien, das war mir zu gefährlich.
    Ihr hattet das Fledermausquartier dazumalen schon unter eurem Dach, ich hab es nun heute, seit das neue Dach drauf ist, und ich finde es auch richtig schön und spannend, wenn ich die die flatternden Fledermäuse am Küchen- oder Schlafzimmerfenster beobachten kann, als Mimi noch lebte, hat sie die vom Schlafzimmerfenster aus immer richtig angeknurrt! Das war so lustig, sie kam ja nicht ran an die Flattermänner, die direkt vor dem Fenster an ihr vorbeischossen!
    Wie klasse, daß eure Fledermäuse sogar den Biologie-Unterricht in der Schule bereichert haben, mit einer Fledermaus-Mumie, das ist doch mal was besonderes.
    Ich mußte doch jetzt lachen über die Beschreibung des sich nächtlich fortsetzenden „Baulärms“, da war ja echt was los bei euch, Abenteuerspielplatz für Katzen und Marder ist genau die richtige Bezeichnung, so werden die das wohl auch gesehen haben. Und euer Hannibal alias Schnups mittenmang dabei, soweit, so gut, aber was er von diesen nächtlichen Abenteuerspielen dann mit zu euch heimgebracht hat, das war dann doch eher zum gruseln: Flöhe, die in Ermangelung der Fledermäuse nun ihn als Lebensmittelladen und Taxi benutzt haben, ach, herrje! Springende Schmutzflocken, da wäre ich auch sehr verblüfft gewesen! Wie gut, daß du die Invasion sowohl auf Schnups als auch in euren Räumen wieder in den Griff bekommen hast, da hätte sonst wohl wirklich der Kammerjäger ran gemußt! Das ist ein süßes Bild von Schnups!
    Da bin ich nun froh, daß hier unters Dach auch keine Katze kommt, denn der Aufgang zum Dach ist vor meiner Korridortüre und fest verriegelt, kommt man nur mit der ausfahrbaren Leiter hoch, so leben unsere Fledermäuse ungestört und wir ungestört von Flöhen! 😂👍 Ich bin überzeugt davon, daß die Bauarbeiter Flöhe mit nach Hause genommen haben bei euch!
    Danke für die herrliche Geschichte, dazumalen fandet ihr sie sicher nicht komisch, aber so mit Abstand kann man dann doch darüber schmunzeln, denke ich mir.
    Ich wünsche allen Silberdisteln eine gute Nacht, den vierbeinigen schick ich wieder liebe Streichler mit und den zweibeinigen ganz liebe Grüße
    Monika.

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    1. Wir waren wirklich sehr traurig, als wir dort ausziehen mussten. Eine bessere Wohnlage ist kaum vorstellbar. Aber so war es nun mal.
      Davor die Generalsanierung war ja einerseits schön, weil überhaupt etwas am Haus gemacht wurde, aber andererseits war es auch mit irrsinnig viel Schmutz und Lärm verbunden. Wir waren alle froh, als die ganze Sache endlich vorbei war. Aber Du kennst das dann ja auch und kannst es nachempfinden. Dass Du Mimi nicht allein lassen wolltest bei all dem Lärm, das kann ich gut verstehen. Unser Schnups hat sich tagsüber ohnehin nicht sehen lassen. Wir mussten ihm bei dem Lärm also keine Gesellschaft leisten. So betrachtet mussten wir uns nicht noch um unsere Katzen sorgen. Der Kater hat selbst gesehen, dass er möglichst weit vom Lärm entfernt war, solange die Bauarbeiter dort am Haus werkelten.
      Die Fledermäuse waren für Mimi sicher eine sehr spannende Angelegenheit. Die reinste Provokation! 😂
      Ja, unsere Fledermausmumie hat noch spannenden Biologieunterricht geliefert. Ich musste so lachen, als die Kinder sagten, sie sollen sie zur Schule mitbringen. Zum Glück hatten wir sie nicht gleich ganz entsorgt.
      Wir wussten es zwar nicht mit Sicherheit, ob die Flöhe vom Fledermausquartier kamen, nahmen es aber ganz stark an, denn das war eigentlich die einzig logische Erklärung für ihr plötzliches Auftauchen während der Bauarbeiten.
      Sicher, heute können wir darüber lachen, damals war mir alles andere als zum Lachen zumute.
      Ganz liebe Grüße zurück von Mensch und Tier

      Gefällt 1 Person

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